UNESCO in Bulgarien - eine Schmuckschatulle mit neun Juwelen

Abreisedatum: from 01-04-2019 bis 31-10-2019 Status: Öffnen Sie zur Buchung Preis: 650 € Dauer: 9 Tage
Abreisedatum: from 01-04-2020 bis 31-10-2020 Status: Öffnen Sie zur Buchung Preis: 680 € Dauer: 10 Tage
Abreisedatum: from 01-04-2021 bis 31-10-2021 Status: Öffnen Sie zur Buchung Preis: 680 € Dauer: 10 Tage
Abreisedatum: from 01-04-2022 bis 31-10-2022 Status: Öffnen Sie zur Buchung Preis: 680 € Dauer: 10 Tage
Abreisedatum: from 01-04-2023 bis 31-10-2023 Status: Öffnen Sie zur Buchung Preis: 790 € Dauer: 0 Tage
Abreisedatum: from 01-04-2024 bis 31-10-2024 Status: Öffnen Sie zur Buchung Preis: 890 € Dauer: 10 Tage

Sie sind viel, wenn sie sich auf einer kleinen Fläche befinden – so klein wie Bulgarien. Aber nur wenig, wenn dieses Gebiet die Geschichte einer ganzen europäischen Zivilisation  erzählen kann! In Bulgarien wurde der älteste Goldschatz auf dem Kontinent, der aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. stammt, entdeckt. Die alten Bewohner haben viele andere geheimnisvolle steinerne Heiligtümer in den verborgenen Winkeln der Berggebiete verstreut. Hier, parallel zum antiken Griechenland,  hat die Kultur der Thraker aus dieser Zeit  einzigartige Grabkammern mit hervorragenden Kunstwerken hinterlassen. Bulgarien war eine der schönsten römischen Provinzen. Für Serdica (heute Sofia) hat Kaiser Konstantin, der das Christentum angenommen hat, gesagt: “Serdika ist mein Rom”. Auf diesen Gebieten haben die Bulgaren eine reiche geistige Kultur entwickelt und ihre eigene Schrift geschaffen, die später in den anderen slawischen Ländern verbreitet wurde.

Aber die Verdienste Bulgariens sind nicht nur historisch und nicht nur seine Kulturdenkmäler sehenswert sind. Das kleine Bulgarien hat eine extrem vielfältige und schöne Landschaft. Seine südliche Sonne scheint auf seine alpenartigen Gipfel, das zärtliche Meer und die fruchtbaren Ebenen.
Das ist der Grund weshalb die UNESCO eine so reiche Auswahl hat. Kommen Sie und genießen Sie das alles!

Bulgarische Stätten des UNESCO-Welterbes:

♦ Die thrakische Grabstätte von Kazanlak
♦ Die  thrakische Grabstätte von Sveschtari
♦ Die Stadt Nessebar
♦ Der Reiter von Madara
♦ Die Kirche von Bojana
♦ Die Felsenkirchen von Ivanovo
♦ Das Rila-Kloster
♦ Das Pirin-Gebirge
♦ Der See Srebarna

Programmablauf:

1. Tag: Ankunft in Sofia.

Ankunft am Flughafen Sofia. Transfer zum Hotel  am Fuße des Witoscha-Gebirges. Übernachtung.

2. Tag. Sofia – Rila-Kloster – Melnik.

Die Tour beginnt mit einem der Wahrzeichen Bulgariens – dem Rila-Kloster. Im 10. Jahrhundert vom Mönch-Einsiedler, dem Heiligen Ivan Rilski gegründet, hat es eine entscheidende Rolle in der bulgarischen Geschichte für die Erhaltung des bulgarischen Nationalgeistes und der Kultur während der fünf Jahrhunderte türkischer Herrschaft gespielt. Das Kloster liegt im Herzen des Rila-Gebirges und ist von uralten Wäldern und hohen felsigen Gipfeln umgeben. Obwohl das Kloster mehrfach verbrannt  wurde, wurde es immer wieder aufgebaut. Sein heutiges Erscheinungsbild stammt aus dem Anfang des 9. Jahrhunderts, als auch die Kirche bemalt wurde. Im Klosterhof sieht man den gut erhaltenen Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert. Die Route führt weiter nach Süden in die kleine Stadt Melnik. Sie ist für ihren guten Wein, alte Häuser und die malerischen Landschaft mit steilen Sandsteinen ​​bekannt. Wir werden dort für die Nacht bleiben.

3. Tag. Melnik – Pirin – Bansko.

Heute führt unser Weg durch die südlichen Teile des Pirin-Gebirges zum Ferienort Bansko, wo unser nächster Aufenthalt für die Nacht ist. Aber  vorher wandern wir durch das schönste bulgarische Gebirge bergauf  zur Hütte Vichren. Von  hier  machen wir eine Wanderung im Gletscherzirkus Bandaritza an  Gletscherseen und Marmorplatten entlang. Aufgrund seiner reichen Pflanzen- und Tierwelt, wurde Pirin-Gebirge zum Nationalpark erklärt. Die höchste Erhebung ist der Vichren mit 2914 m ü. NN. Auf dem Rückweg nach Bansko werden wir die Bajkuscheva Mura (eine Art Kiefer) sehen.  Das ist der älteste Baum Bulgariens – über 1300 Jahre alt.

4. Tag.  Bansko – Plovdiv.

Von Bansko fahren wir nach Plovdiv, wo wir den Tag verbringen. Unsere Straße führt durch das Rila-Gebirge und die Rhodopen. In seinem zentralen Teil hat Plovdiv einen einzigartigen und gut erhaltenen architektonisch-historischen Komplex. Das antike Theater und das Stadion stammen aus der Römerzeit und die bunten Häuser und die Vielzahl von Kirchen sind während der bulgarischen Wiedergeburt erbaut. Durch die kopfsteingepflasterten Straßen schlendernd  genießen wir die künstlerische Atmosphäre dieser gemütlichen Oase einer ansonsten großen und modernen Stadt. Übernachtung.

5. Tag. Plovdiv – das thrakische Grabmal von Kazanlak – Nessebar.
Von Plovdiv fahren wir in die Stadt Kazanlak, die imso genannten Rosental liegt. Wegen der zahlreichen  thrakischen Grabmäler ist die Region auch als das Tal der thrakischen Könige bekannt. Dieses kleine Volk hat der Welt den Kult des Dionysos und Orpheus gegeben und zahlreiche Kultgegenstände vom außergewöhnlichen künstlerischen Wert geschaffen. Das berühmteste und größte ist das Grabmal von Kazanlak. Die gut erhaltenen Wandmalereien, die Szenen des alltäglichen Lebens in der Antike zeigen, sind von einzigartiger Schönheit und stammen aus dem 4. Jh. v. Chr. Wie schon erwähnt, erstrecken sich hier zahlreiche Felder mit Rosen, aus denen das berühmte bulgarische Rosenöl gewonnen wird. Wenn wir Anfang Juni dort sind, können wir auch das Ritual „Rosenpflücken“ während des traditionellen Rosenfestes beobachten. Von Kazanlak fahren wir in die Stadt Nessebar an der bulgarischen Schwarzmeerküste, wo wir den nächsten Tag verbringen.

6. Tag. Nessebar.

Diese Stadt verbindet seinen unglaublichen Reichtum an Kultur und Geschichte mit dem Geist des Ferienortes. Malerisch auf einer kleinen Halbinsel gelegen, die mit dem Festland nur durch eine schmale Landzunge verbunden ist, war Nessebar eine der wichtigsten antiken Küstenkolonien der alten Griechen, die sie im 6. Jahrhundert v. Chr. bewohnten und Mesembria nannten. In den nächsten Jahrhunderten haben Römer, Byzantiner und Bulgaren ebenso ihre Spuren hier hinterlassen. Deswegen ist die Stadt heute ein echtes Open-Air-Museum. Die Überreste von Festungsmauern und Basiliken, sowie  von 42 Kirchen, einige von denen heute zu Kunstgalerien verwandelt sind, erheben sich an jeder Ecke der engen Gassen, über denen die von der Sonne umschlungenen Balkone der Holzhäuser ihre Schatten werfen.

7. Tag Nessebar – Reiter von Madara – Sveschtari – Srebarna.

Nach einem Ruhetag in der Küstenstadt Nessebar  wartet auf uns ein anstrengender, aber mit neuen Erlebnissen erfüllter Tag. Wir fahren zum Reiter von Madara. Das ist ein frühmittelalterliches Monumentalrelief, das sich auf dem Felsenplateau Madara befindet. Dieses geheimnisvolle mittelalterliche Denkmal hat bisher seine einzigartige historische Erklärung nicht gefunden. Es wird angenommen, dass das Relief einen bulgarischen Herrscher aus dem achten Jahrhundert darstellt. Die ersten zwei bulgarischen Hauptstädte – Pliska und Preslav, von denen leider nicht viel übrig geblieben ist, liegen in der Nähe. Nach dem Reiter von Madara setzen wir unseren Weg zum thrakischen Grabmal nicht weit vom Dorf Sveschtari fort. Es stammt aus dem dritten Jahrhundert v. Chr. Besonders einzigartig sind die gewaltigen Frauenfiguren, die den zentralenRaum umrahmen. Die muslimische Heiligstätte Demir Baba-Teke, die wie angenommen über heilende Kräfte verfügt, befindet sich in der Nähe des Grabes. Übernachtung im Dorf Srebarna.

8. Tag. Srebarna – die Felskirchen von Iwanowo – Veliko Tarnovo.

In unmittelbarer Nähe vom Dorf Srebarna erstreckt sich der gleichnamige See, der eine wichtige Station auf dem Migrationsweg der Zugvögel zwischen Europa und Afrika, der so genannte Via Pontica, ist. Viele Vogelarten nisten hier, die schönsten darunter sind vielleicht die Krauskopfpelikane. Dann fahren wir weiter zum Schutzgebiet “Russenski Lom”. Neben seiner unberührten Natur ist hier noch ein weiteres interessantes Denkmal des mittelalterlichen Bulgarien zu sehen – die Felskirchen in der Nähe des Dorfes Iwanowo. Ein wichtiges Zentrum des Hesychasmus in Bulgarien vom 14. Jahrhundert, sind heute die Kirchen hervorragende Beispiele für die Ikonographie der damaligen Zeit. Unsere letzte Station des Tages ist Veliko Tarnovo – die Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches.

9. Tag Veliko Tarnovo  – Sofia, die Kirche von Bojana.

Auf dem Weg zur ehemaligen Hauptstadt, haben wir die Gelegenheit, die Höhle “Saeva Dupka” zu besuchen. Der letzte Tag des Programms ist Sofia gewidmet. Die gut erhaltenen römischen Straßen und Kirchen aus den frühen Jahren des Christentums (4. – 6. Jahrhundert), verbinden die edle Patina der alten Zeiten mit dem Antlitz der modernen bulgarischen Hauptstadt. Im Nationalen Historischen Museum können wir die Goldschätze der Thraker sehen. Und die Kirche von Bojana liegt nicht weit von Sofia.  Sie wurde zweihundert Jahre vor der italienischen Renaissance erbaut. Ihre Wandmalereien  sind einen kleinen Schritt von dem kirchlichen Kanon entfernt gemalt. Die Gesichter der Heiligen sind vital und psychologisch entwickelt. Leben fließt aus den bekannten biblischen Szenen.

10. Tag: Abreise.

Im Preis inbegriffen:

► Alle Transfers laut Programmablauf;

► Gruppentransfers vom / zum Flughafen Sofia (09.00 – 19.00 Uhr);

► Führung auf Englisch und durchgehende Führungsunterstützung;

► Unterkunft in 3 *** Hotels in Zweibettzimmern mit eigener Dusche und WC;

► Frühstück (9 Tage);

Im Preis nicht inbegriffen:

► Verpflegung außer Frühstück;

► Flugtickets;
► Private Transfers vom Flughafen Sofia zum Stadtzentrum: Preis 15 EUR pro Auto;

► Trinkgelder, Versicherungen;

► Alkoholgetränke und andere persönliche Kosten;

► Eintrittspreise.

Andere Kosten:

► Einzelzimmerzuschlag: 160 Euro